Neues aus der LEADER-Region Heideregion Uelzen

In der Lokalen Aktionsgruppe, dem Entscheidungsgremium der LEADER-Region Heideregion Uelzen, gibt es einige personelle Veränderungen: Ulrich Ostermann vom Kreisverband der Wasser- und Bodenverbände Uelzen wurde einstimmig zum neuen stellvertretenden LAG-Vorsitzenden gewählt. Er folgt damit auf Herbert Rätzmann, den ehemaligen Bürgermeister der Samtgemeinde Rosche, der nun im Ruhestand ist. Der neue Samtgemeindebürgermeister Michael Widdecke übernimmt seinen Sitz im LAG-Gremium. Auch in der Geschäftsstelle der LEADER-Region, die beim Landkreis Uelzen angesiedelt ist, gibt es Veränderungen. Heidi Narberhaus, seit Mitte 2017 LAG-Geschäftsstellenleiterin, verabschiedet sich mit ihrem Wechsel in die Stabstelle Wirtschaftsförderung des Landkreises von ihrem Posten. Als LAG-Mitglieder bleibt sie dem Gremium jedoch erhalten.

Auch seitens der Projekte gibt es Neuigkeiten - zwei Projekte wurden kürzlich offiziell vom Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) in Lüneburg bewilligt und dürfen mit der Umsetzung starten: Die Gemeinde Gerdau kann nun mit dem Umbau des z.T. leerstehenden Gebäudes der Grundschule Gerdau beginnen, um dort neue gemeinschaftliche Nutzungen zu ermöglichen. Ziel ist es, den Bewohnern Gerdaus und der umliegenden Orte eine Versammlungsstätte zu bieten, die auch barrierefrei erreichbar ist. Die LEADER-Zuwendung hierfür liegt bei 120.000 Euro. Außerdem wurden Gelder zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur zukunftsorientierten Neustrukturierung der kreisweiten Tourismusarbeit im Landkreis Uelzen bewilligt. Rund 27.000 Euro LEADER-Förderung stehen dem Projektträger Samtgemeinde Aue zur Verfügung.

Dem Projekt "Sektorgesteuerte Feldberegnung mit innovativer Trommeleinzugssteuerung" des Beregnungsverbandes Suderburg hat die LAG während ihrer jüngsten Sitzung ihre Unterstützung zugesagt: der Verband kann mit bis zu 120.000 Euro Förderung rechnen. Diese sollen für die Ausstattung der vorhandenen Beregnungsmaschinen mit einer automatischen Sektorsteuerung eingesetzt werden. Durch die möglichst flächengenaue Beregnung können Energie und Wasser gespart bzw. effizienter eingesetzt werden. Bevor der Beregnungsverband mit der Umsetzung beginnen kann, muss das Projekt nun beim ArL offiziell beantragt und bewilligt werden.

Wenn auch Sie Projektideen für die Heideregion Uelzen haben, wenden Sie sich bitte an das Regionalmanagement!